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Wada, Yasuo
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1960
japanischer Musiker, Mandolinist und Dozent
Yasuo Wada ist aktiver Mandolinist und Mandolon-Cello SpielerMusiker/Instrumentalist: Wada ist als Mandolinist und Mandoloncello.
Er gehört zu den bekannten Schülern von Marga Wilden-Hüsgen.
Als Dozent ist er Teil der modernen deutschen Zupfmusik-Szene und arbeitete als Dozent.
Arrangements von ihm, wie z.B. „China-Zupf (Pferderennen)“, werden gerne in Zupforchestern gespielt.
Er war an diversen Aufnahmen (z.B. Balalaika/Mandoline) beteiligt wie bei Johannes R. Köhler.
Einige seiner Werke sind beim Joachim-Trekel-Musikverlag, Hamburg verlegt. |

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Wagner, Dr. Silvan
* 1976
deutscher Germanist, Komponist und Musiker
. Er ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent für Ältere deutsche Philologie an der Universität Bayreuth tätig, und verbindet diese Tätigkeit mit einer künstlerischen Laufbahn als Komponist, Konzertsänger und Regisseur.
Wagner studierte Musik mit Hauptfach Mandoline an der Musikhochschule Köln (Wuppertal).
Sein Schaffen umfasst freitonale Werke, darunter Vertonungen von Rainer Maria Rilke (Stundenbuch für Mandoline solo), Werke für Zupforchester sowie Liederabende. |

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Walker, Luise
* 9.9.1910 in Wien – † 30.1.1998
österreichische Gitarristin und Lehrerin für Gitarre
Luise Walker studierte zunächst bei Josef Zuth, später bei Jakob Ortner an der Wiener Musikhochschule. Ihre Studien setzte sie bei Heinrich Albert, Miguel Llobet, Emilio Pujol und Andrés Segovia fort. 1940 wurde sie Professorin an der Hochschule für Musik in Wien, wo sie wie Karl Scheit eine eigene Klasse leitete. Viele ihrer Schüler, darunter Roland Neuwirth, erreichten einen hohen Bekanntheitsgrad. Luise Walker gehörte zu den bedeutendsten österreichischen Gitarristen und gab weltweit Konzerte. 1990 unterstützte sie die Gründung des ab 1992 stattfindenden Gitarrenfestivals Forum Gitarre Wien und leitete dort die ersten Meisterkurse.
Sie ist Trägerin des Goldenen Ehrenzeichens für Wissenschaft und Kunst, des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich, der Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold, der Verdienstmedaille der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Gold, magister artium der Hochschule für Musik Graz.
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Walter, Fried (Walter Emil Schmidt)
* 19.12.1907 in Ottendorf-Okrilla – † 8. April 1996 in Berlin
deutscher Komponist
Walter erlernte auch die Instrumente Klavier, Cello, Orgel und Waldhorn. Mit 17 Jahren wurde er an der Orchesterschule der Sächsischen Staatsoper in Dresden als Theorie- und Dirigierschüler angenommen. Sein erstes eigenes Geld verdiente er sich als Hornist des Bühnenmusik-Ensembles in Richard-Wagner-Opern. Nach seiner Ausbildung volontierte er am Landestheater in Gotha, danach wechselte er an das Reußisch-Fürstliche Theater in Gera. Die Weltwirtschaftskrise 1929 zwang ihn zur Aufgabe seiner Stellung.
Walter wandte sich nach Berlin, wo er bei Giuseppe Becce die Techniken der musikalischen Filmbegleitung studierte. Eine Karriere als Filmmusiker kam durch das Aufkommen des Tonfilms nicht mehr in Frage. Walter meldete sich an der Preußischen Akademie der Künste in Berlin, wo Arnold Schönberg ihn als Schüler annahm und er sogar ein Stipendium erhielt.
Nach seiner Ausbildung bei Schönberg arbeitete er als Musiker in Kabaretts, Varietés und im Zirkus. Er war Klavierbegleiter verschiedener Vokalensembles, wie „Humoresk Melodios“ und „Comedian Harmonists“. 1933 heiratete Walter die holländische Kabarettistin Elisabeth Stuy. Als die Nationalsozialisten an die Macht kamen, vermied Walter jeglichen Kontakt zur Partei und Militär. Das gelang ihm auch noch als freier Mitarbeiter am Rundfunksender Leipzig.
Noch einmal nahm er Unterricht, diesmal am Leipziger Konservatorium bei Hermann Ambrosius. 1938 komponierte er seine Oper „Königin Elisabeth“, die ein Jahr später an der Königlichen Oper in Stockholm unter Anwesenheit von König Gustav V. (Schweden) uraufgeführt wurde. Nach dem großen Erfolg seiner Oper beauftragte ihn Heinz Tietjen mit einem neuen Bühnenwerk. Die Oper Andreas Wolfius wurde 1940 an der Berliner Staatsoper uraufgeführt. Im selben Jahr wurde auch sein Singspiel Dorfmusik in Wiesbaden das erste Mal aufgeführt. 1943 ging Walter nach Prag und dirigierte dort die Uraufführung seines Balletts „Kleopatra“.
Als unbelastet eingestuft, erhielt Walter unmittelbar nach dem Krieg eine Stelle als Korrepetitor und Konzertpianist an der Berliner Staatsoper. Hier konnte er sein Ballett Der Pfeil uraufführen. 1947 wurde er beim RIAS angestellt, wo er bis 1972 Kapellmeister und als Programmgestalter, Dirigent und Arrangeur tätig war. Seine Aufnahmen mit dem RIAS-Unterhaltungsorchester, darunter Klassiker wie die Operette Zigeunerliebe und das Ballett Schwanensee, aber ebenso Uraufführungen von Nachwuchskomponisten, wurden von fast allen ARD-Anstalten gesendet. Darüber hinaus stellte er sich seinen Hörern durch persönliche Gastkonzerte in der BRD und in Österreich vor. Seine letzte Oper „Die fünf Bräute“ wurde erst 1998 in Hermsdorf unter der musikalischen Leitung von Franns Wilfried Promnitz in der Regie von Claus Martin uraufgeführt.
Nach der Wiedervereinigung ehrte ihn seine Geburtsstadt Ottendorf-Okrilla mit der Ehrenbürgerschaft. 1990 wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft im Bund deutscher Zupfmusiker verliehen.
Fried Walter hat mehr als fünfhundert eigene Kompositionen, darunter Sinfonien, Suiten, Konzerte, Kammermusik, Unterhaltungsmusik, Blasmusik und Schulmusik, und an die 250 Bearbeitungen, vor allem Volkslied-Bearbeitungen, geschrieben. Er zählt zu den vielseitigsten und produktivsten deutschen Komponisten aus dem Bereich gehobene Unterhaltungsmusik.
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Walthers, Paul
(Pseudonym von Ralph Paulsen-Bahnsen)
siehe Ralph Paulsen-Bahnsen
Werke: Romanze und Tanz nach Spanischen Motivenmehr Informationen zum Komponisten |

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Wanders, Joep
* 1956
nieserländischer Gitarrist und Komponist
Wanders studierte klassische Gitarre am Sweelinck Conservatorium in Amsterdam bei Wim Pfister und erhielt sein Konzertdiplom 1981.
Er besuchte verschiedene Meisterklassen u.a. bei Hubert Kappel und Roberto Aussel.
Während des Studiums am Konservatorium gründete er ein Gitarren-Duo zusammen mit Gerrit de Boer, der an einigen Ausgaben mitgearbeitet hat. Das Duo ist häufig in Konzerten aufgetreten, aber auch in Rundfunk- und Fernsehaufnahmen (z.B. in. “Jonge mensen op het concertpodium”).
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Webber, Andrew Lloyd
*
22.3.948 in South Kensington, London
Komponist, Musicalproduzent
Trägt seit 1992 den Titel Sir
Ernennung zum Lord 1997 (Baron Lloyd-Webber, Life Peer)
EGOT: Gewinn von Emmy, Grammy, Oscar und Tony Awards
Seine Hauptwerke sind:
• Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat (1968)
• Jesus Christ Superstar (1971)
• Evita (1976)
• Cats (1981)
• Starlight Express (1984)
• Das Phantom der Oper (1986)
• Sunset Boulevard (1993)
Er gilt als prägende Persönlichkeit des modernen Musiktheaters und hat über 19 Musicals sowie weitere Werke geschaffen.
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Weber, Carl Maria von (Carl Maria Friedrich Ernst von Weber)
* 18. oder 19.11.1786 in Eutin – † 5.6.1826 in London
deutscher Komponist, Dirigent und Pianist der Romantik
Sein Vater war 1779 als fürstbischöflicher Hofkapellmeister nach Eutin gekommen und wechselte, nachdem die Hofkapelle aus Sparzwängen 1781 aufgelöst wurde, in das Amt des Eutiner Stadtmusikus.
Damit unzufrieden, verließ er 1787 diesen Dienst und versuchte im nächsten Jahrzehnt mehrfach, eine reisende Theatergruppe zu gründen. Dabei wirkten auch seine Kinder aus erster Ehe als Musiker, Sänger und Schauspieler mit. Alle diese Gründungen scheiterten nach wenigen Jahren. Sein Adelsprädikat führte er angemaßt, denn die Linie, von der er seine Herkunft ableitete, war ausgestorben. Mmit vier Jahren war er schon Sänger und Klavierspieler.
Ab 1796 widmete sich Franz Anton vor allem der musikalischen Ausbildung seines Sohnes Carl Maria in der Hoffnung, ihn als musikalisches Wunderkind präsentieren zu können. In Salzburg, wohin die Familie im Herbst 1797 zog, unterrichtete ihn Michael Haydn, der Bruder Joseph Haydns, ab 1798 in Komposition. Carl Maria hatte ersten professionellen Unterricht im Klavierspiel, in Harmonielehre und Tonsatz von Kammermusiker Johann Peter Heuschkel erhalten, der bei Herzog Friedrich von Sachsen-Hildburghausen als Kapellmeister, Organist, Pianist und Oboist angestellt war.
Maßgeblich für Webers späteren Erfolg als Komponist wurde der Unterricht bei Abbé Georg Joseph Vogler 1803/04 in Wien und später noch einmal in Darmstadt, dort gemeinsam mit seinem Mitschüler Jakob (Giacomo) Meyer Beer. Erst siebzehnjährig und ohne Erfahrung erwarb er sich durch seine ernsthafte Probenarbeit große Anerkennung. Die Breslauer Erfahrungen wurden das Fundament für Webers spätere Arbeit als Kapellmeister in Prag und Dresden und begründeten seinen Ruf als Dirigent.
Weil ihm die alltäglichen Pflichten am Theater zu wenig Raum für eigene schöpferische Arbeit ließen, verzichtete er nach zwei Jahren auf die Verlängerung seines Vertrages. Carl Maria wirkte Anfang 1810 zunächst als freischaffender Pianist, Dirigent und Komponist, wie in den folgenden drei Jahren auch in Frankfurt, wo am 16. September 1810 seine Oper Silvana uraufgeführt wurde. Förderung fand er nun auch am Hofe von Emil Leopold August, Herzog von Sachsen-Gotha-Altenburg, und durch bürgerliche Kreise in Berlin.
Im August 1810 gründete Carl Maria mit Giacomo Meyerbeer, Gottfried Weber und Alexander von Dusch den Harmonischen Bund. Von 1813 bis 1816 war Weber Operndirektor am Ständetheater in Prag. In dieser Zeit vertonte er mehrere Gedichte von Theodor Körner, unter anderen. Musikalisch schildert Webers Vertonung eine zunächst lauernde, dann angaloppierende Reiterstaffel, nicht Schlachtenlärm wie Beethoven in Wellingtons Sieg oder Tschaikowski in der Ouvertüre 1812.
Ab 1817 wirkte er als Königlicher Kapellmeister und Direktor der deutschen Oper am Dresdner Hoftheater. <
In Dresden führte Weber auch seine schon in Breslau begonnene Praxis einer systematisch organisierten Probenarbeit erfolgreich fort. Wenige Tage nach seiner Ankunft in Dresden erwähnt Webers Tagebuch den Schriftsteller Friedrich Kind, den Weber vier Wochen später für eine Zusammenarbeit an einer Oper, dem Freischütz, begeistern konnte. Ihre Aufführung machte Weber schlagartig international berühmt. Am Erfolg des „Freischütz“ zerbrach das herzliche Einvernehmen beider.
Im heutigen Dresdner Stadtteil Hosterwitz bei Pillnitz befindet sich das Carl-Maria-von-Weber-Museum im ehemaligen Sommerhaus des Komponisten. Er schrieb dort wesentliche Teile der Opern Euryanthe und Oberon. Sonst lebte Weber in der Stadt Dresden. In seinen Dresdner Jahren entstanden auch zahlreiche Instrumentalwerke, darunter seine bekannteste Klavierkomposition Aufforderung zum Tanz. Für den sächsischen Hof schuf er zahlreiche Fest- und Huldigungskompositionen sowie zwei Messen.
Wie sein Freund Gottfried Weber spielte Carl Maria von Weber auch Gitarre und komponierte für dieses Instrument.
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Wecker, Wladimir
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2.2.1947 in Kopejsk (Russland)
russlanddeutscher Komponist, Musikpädagoge und Autor,
Er ist vor allem für seine
Sinfonien, Kammermusik und Werke für Akkordeon bekannt. Er studierte am Uraler Konservatorium, war Dozent in Tscheljabinsk und lebt seit 1994 als freischaffender Komponist in Deutschland.
Wecker wurde 1981 Mitglied des Komponistenverbandes der UdSSR.
Er komponierte 3 Sinfonien, Ballett-Suiten (z.B. „Theseus“), Konzerte und Kammermusik. Werke wie die „Three Concert Waltzes“ wurden veröffentlicht. Zudem verfasste er theoretische Musikliteratur. |

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Wedlich, Ulrich
* 1954 in Stuttgart
deutscher Komponist, Gitarrist und Künstler aus Stuttgart.
Sein Schaffen umfasst avantgardistische elektronische Musik, spanische Gitarrenmusik sowie Crossover-Projekte mit Einflüssen aus Jazz, Rock und asiatischer Musik.
Wedlich studierte Gitarre in Stuttgart und Wien bei Mario Sicca und Konrad Ragossnig sowie Komposition bei Milko Kelemen und Alfred Uhl.
Er hat sich intensiv mit spanischer Gitarrenmusik sowie Crossover-Projekten auseinandergesetzt.
Zu den bekannte Werken gehören unter anderem „Elements“ (für den Unterricht) und die Sonata „Hommage à Leo Brouwer“.
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Weiss, Silvius Leopold (Sylvius, Silvyus)
* 12.10.1687 in Grottkau – † 16.10.1750 in Dresden
deutscher Komponist und Lautenist.
Silvius Leopold Weiss war in Breslau als Lautenist bei Karl Philipp von Pfalz-Neuburg tätig. 1706 reiste er über Kassel nach Düsseldorf an den Hof des Kurfürsten Johann Wilhelm, des Bruders seines Arbeitgebers. Er hielt sich dort beinahe einen Monat auf. Vermutlich durch seine Vermittlung fanden sein Vater und sein Bruder in der kurpfälzischen Hofkapelle in Düsseldorf Anstellung. Sie gehörten auch in Mannheim noch zur Hofkapelle des Kurfürsten Karl Philipp von Pfalz-Neuburg, der seinem Bruder nachfolgte.
Wahrscheinlich erst ab 1710 hielt Silvius Leopold sich im Gefolge des polnischen Prinzen Alexander Sobieski in Rom auf, wo er berühmte Musiker der damaligen Zeit kennenlernte, u. a. Alessandro Scarlatti, dessen Sohn Domenico und Johann David Heinichen. Ob er auch Georg Friedrich Händel dort getroffen hat, ist fraglich, da Händel bereits 1708 Rom verließ. Der Aufenthalt in Italien hatte großen Einfluss auf die musikalische Entwicklung des Lautenisten Weiss. 1714 kehrte er vermutlich zu seinem vorigen Dienstherrn Karl Philipp zurück, der zu dieser Zeit in Innsbruck residierte.
Gedenkstein für Silvius Leopold Weiss auf dem Alten Katholischen Friedhof in Dresden. Der ursprüngliche Grabstein ging verloren.
Um 1717 ließ er sich zum ersten Mal am Hof zu Dresden hören. Im August 1718 wurde er dort als königlicher Kammerlautenist am kurfürstlich-sächsischen Hof Augusts des Starken angestellt. Er gehörte zu den bestbezahlten Musikern am Hof in Dresden, wo er bis zu seinem Lebensende blieb. Belegt sind zwei Begegnungen mit Johann Sebastian Bach in Leipzig 1739 und 1740. Als „Lautenist aus Düsseldorf“, der am 17. August 1719 ein Konzert am Köthener Hof gegeben hat, könnte Weiss jedoch Bach auch schon eher kennengelernt haben, zumal Bachs Sohn Wilhelm Friedemann als Organist an der Dresdner Sophienkirche auch Kontakt zum Dresdner Hof und zu Weiss hatte.
Weiss hat mehr als 600 Werke (Präludien und barocke Tanzsätze) für Sololaute geschrieben. Meistens waren sie zu „Sonaten“ (nicht zu verwechseln mit der späteren klassischen Sonate, die auf der Sonatenform basiert) oder Suiten zusammengestellt. Weiss hat ausschließlich für die Laute komponiert, die er seinen Vorstellungen bautechnisch anpasste (Deutsche Barocklaute). Neben den Solostücken, wie seine auch zum Standardwerk von Gitarristen gewordene Fantasie, und Duos hat er auch Kammermusik mit Laute und Lautenkonzerte geschrieben. Von der Kammermusik und den Konzerten sind jedoch nur die Lautenstimmen (in Tabulatur) erhalten.
Silvius Leopold Weiss und Johann Sebastian Bach waren gute Bekannte.
Weiss’ Werke blieben lange Zeit Manuskript. Erst im 20. Jahrhundert wurden seine musikalisch gehaltvollen und technisch anspruchsvollen Stücke durch Veröffentlichungen bekannt.
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Wienck, Heinrich
* 1919 – † 1995
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Werke:
Valse capriccioso
Inventionen, Md Git (1989) |

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Wiggers, Heinz
Heinz Wiggers war seit frühester Jugend mit der Zupfmusik verbunden. Sein Vater, Hermann Wiggers, als damaliger Dirigent des Mandolinen und Lautenchors „Frohsinn“, gab ihm Unterricht im Mandolinen- und Gitarrenspiel. Seine Musikalität befähigte ihn, die Jugendgruppe des Vereins zu leiten und auch Stimmführer in der 1. Mandoline zu sein, bis ihm sein Vater 1971 den Taktstock übergab. Gleichzeitig wurde das Orchester in Lübecker Zupforchester (LZO) umbenannt.
Heinz Wiggers führte das LZO zu großen Erfolgen im ln- und Ausland. Neben der Pflege von Originalkompositionen für Zupfmusik widmete sich Heinz Wiggers, der auch einige Jahre Dirigent im Landesverbandsorchester Nord war, besonders der Volksmusik aus aller Welt. |

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Wilden-Hüsgen, Marga
* 17.2.1942 in Roetgen
deutsche Mandolinistin, emeritierte Hochschullehrerin und Musikforscherin
Marga Wilden-Hüsgen wurde 1942 in Roetgen in der Eifel geboren. Ihren ersten Unterricht auf der Mandoline erhielt sie im Alter von zehn Jahren. Ihre professionelle künstlerische Ausbildung auf diesem Instrument absolvierte sie bei Vinzenz Hladky in Wien und bei Konrad Wölki in Berlin.
Internationale Anerkennung erhielt sie für ihre Forschungsarbeiten zur Geschichte der Mandoline, für die Konzeption einer modernen Instrumentalpädagogik für dieses Instrument sowie für die Wiederentdeckung und Verbreitung in Vergessenheit geratener barocker und frühklassischer Spieltechniken für die Mandoline. Diese Wuppertaler Technik führte erst in der Bundesrepublik und später weit darüber hinaus bei nahezu allen namhaften Mandolinisten und Zupforchestern zu einem veränderten Stilempfinden und zur Verbreitung eines neuen Klangideals.
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Winkler, Gerhard
*12.9.1906 in Stadt Rixdorf bei Berlin – † 1977 in Bremberg bei Kempten
deutscher Komponist und Arrangeur
Mit zehn Jahren sang er als Sopran zunächst im Chor der Neuköllner Christuskirche, danach im Königlichen Hof- und Domchor. Seine erste Komposition, das Lied An meinen Buchfinken entstand bereits 1913.
Vom 1. Oktober 1920 bis zum 30. September 1922 ging er beim Musikverlag Robert Rühle in die Lehre und wurde ab 1922 zudem im Englerschen Konservatorium an Klavier und Violine sowie in Komposition und Musiktheorie ausgebildet. Bei einem Schulkonzert 1923 wurde seine Suite Im Maien als erstes Werk öffentlich aufgeführt. Nach Auftritten als Ensemblepianist wurde Winkler ab 1936 als Salon-, Schlager- und Filmkomponist bekannt. Unsterblichkeit erlangte er durch das 1943 komponierte Lied Caprifischer (bekannt in der Version von Rudi Schuricke).
Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er als Operettenkomponist. Für seine Werke auf diesem Gebiet setzte sich vor allem der Dirigent Franz Marszalek im WDR Köln ein. Winklers Musik zu zahlreichen (v.a. Schwarzwald) Heimatfilmen prägte die Wirtschaftswunderzeit, vor allem aber trugen seine teilweise noch vor Kriegsende entstandenen Schlager zur deutschen Italienbegeisterung bei. Er kann als einer der Väter des deutschen Reiseschlagers gelten und ist ohnehin der wohl einflussreichste Komponist in der Ära des klassischen deutschen Nachkriegsschlagers.
Mit über 1.000 datierten und über 300 zumindest im Entwurf vorliegenden Werken gehörte er zu den Produktivsten seines Standes. Winkler war über 20 Jahre für die GEMA tätig (1954 im Schlichtungsausschuss; 1956-1975 in der Wertungskommission, 1957 bis 1975 im Aufsichtsrat; 1967 bis 1971 im Programmausschuss).
Winkler lebte überwiegend in Berlin und Oberbayern
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Witt, Fred
* 1922 – 6.8.2010 in Dortmund
deutscher Komponist, Dirigenr, Mandolinenspieler
Fred Witt erhielt seinen ersten Mandolinenunterricht bei Willi Althoff und Theodor Ritter, den beiden Altmeistern der Mandolinen-Bewegung. Von 1934 bis 1936 wurde er auf der Zither unterrichtet. Wie Adolf Mößner bestand er die strengen Auswahlkriterien, trat in die Fliegerschule der Wehrmacht in Gotha ein und wurde simultan zum Flieger und Flugzeugmechaniker ausgebildet. Nach dem Krieg tourte Fred Witt von 1946 bis 1949 durch Deutschland und verdiente sich seinen Lebensunterhalt als Unterhaltungsmusiker.
Von 1949 bis 1952 studierte er am Konservatorium Dortmund Gitarre, Akkordeon und Klavier. Anschließend nahm er eine Lehrtätigkeit an der Musikschule Dortmund an, die er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1985 ausübte. Zeitweise arbeitete er daneben als Dozent für Akkordeon am Konservatorium in Duisburg und als Dozent für Gitarre an der Pädagogischen Hochschule in Dortmund.
Ab 1971 leitete Fred Witt etliche Landesverbands- Auswahlorchester des BDZ in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg. Er war Mitbegründer des Deutschen Zupforchesters unter Leitung von Siegfried Behrend und arbeitete in verschiedenen Gremien des BDZ auf Bundesebene mit. U. a. gehörte er einige Jahre zusammen mit Wilhelm Krumbach der Bundesmusikleitung an und half in dieser Eigenschaft mit, das über die Jahre gesehen herausragende Bundesmusikfest 1974 in Berlin mitzuorganisieren.
Ab 1963 war er Dozent bei internationalen Volksmusikwochen und Arbeitstagungen. 1977 besuchte er als Orchestergitarrist mit dem Deutschen Zupforchester Australien und entwickelte spontan viel Sympathie für dieses außergewöhnliche Land.
Im Jahre 1980 erhielt Fred Witt vom BDZ die Theodor-Ritter-Plakette verliehen, mit der Personen ausgezeichnet wurden, die sich in hohem Maße um die Zupfmusik verdient gemacht haben. Nach seiner Übersiedlung nach Australien entfaltete der Unruhegeist Witt sein volles Engagement und brachte in das Orchestermusizieren in Australien als Dozent und Dirigent viele neue Impulse. Insbesondere mit dem „Melbourne Mandolin Orchestra“ entwickelte sich eine fruchtbare Zusammenarbeit, deren Früchte in Rundfunkaufnahmen und einer CD mündeten. Was zeichnet Fred Witt als Orchesterleiter aus? Er vermag es
Witt vermochte es als Orchesterleiter
Interesse auch für ungewohnte Musik zu wecken, konnte verwickelte Klangstrukturen überzeugend vermitteln, vermochte rhythmische Finessen klarzumachen und verstand es, seine Spieler zu motivieren, zu begeistern und mitzureißen!
Sein Erfahrungskapital speiste sich nicht nur aus der Zupfmusik, sondern eben auch von der Akkordeonmusik, von Kinder-, Frauen- und Männerchören.
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Wölki, Konrad
´*27.12.1904 in Berlin – † 5.7.1983 in Berlin
deutscher Komponist und Mandolinist
Mit 12 Jahren wurde er Mitglied des Kinderchores an der Königlichen Oper Berlin. 1922 gründete er im Alter von 18 Jahren ein Zupforchester, das zunächst „Mandolinenorchester Fidelio“ hieß, in den folgenden Jahren jedoch mehrmals umbenannt wurde und seit 1937 endgültig „Berliner Lautengilde“ hieß.
Von 1934 bis 1940 unterrichtete Wölki am Stern'schen Konservatorium (nach 1945: Städtisches Konservatorium) in Berlin Zupfinstrumente und war ab 1939 Mitglied des Prüfungsausschusses für die Staatliche Musiklehrerprüfung. Von 1948 bis 1959 leitete er die Volksmusikschule Reinickendorf; von 1962 bis 1966 leitete er das Seminar für Jugendmusikerzieher am Städtischen Konservatorium, das später der staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst (heute: Universität der Künste) angegliedert wurde.
Wölki gilt als einer der Ersten, die zur allgemeinen Anerkennung des aus dem Bereich der Laienmusik stammenden Zupforchesters auch in wissenschaftlichen Kreisen beigetragen haben. Dies tat er durch die historische Erforschung der Mandoline, durch zahlreiche Eigenkompositionen und Bearbeitungen, vor allem aber durch die Veröffentlichung von Lehrwerken für Zupfinstrumente. Während seit der Romantik die Mandoline meist durchgängig im Tremolo gespielt worden war, machte Wölki die klassische Spieltechnik wieder populär, die das Tremolo gezielt als Stilmittel einsetzt. Zusammen mit seiner Frau Gerda erkannte er auch den Trend zum Gitarrenspiel in den 1950er Jahren und förderte das chorische Zusammenspiel von Gitarren. Für diese Verdienste wurde er vom Bund deutscher Zupfmusiker zum Ehrenmitglied ernannt.
Zunächst komponierte Wölki im Stil der Romantik oder des Barocks, setzte aber ab den 1950er Jahren modernere Harmonien und Rhythmen ein. Für experimentelle und avantgardistische Musik seiner Zeit begeisterte er sich jedoch nicht.
1972 gab Wölki die Leitung der „Lautengilde“ an seine Frau ab, die schon seit 1953 das Jugendzupforchester und seit 1958 den Gitarrenchor des Vereins geleitet hatte. Auch im Ruhestand war er noch in der Jury des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ tätig und publizierte regelmäßig für die Fachzeitschrift „zupfmusik-gitarre“ (heute: concertino) des Bundes deutscher Zupfmusiker.
Konrad Wölki hat zahlreiche Lehrwerke für Mandoline und Zupforchester herausgegeben und viele Musikstücke für Zupforchester bearbeitet. Von seinen pädagogischen Werken waren bis 1977 eine Million Exemplare verbreitet worden.
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Wolkenstein, Oswald von
* um 1377 im Pustertal/Südtirol – † 2. August 1445 in Meran
deutschsprachiger Sänger, Dichter, Komponist und Politiker
Die Herren von Wolkenstein waren ihrerseits eine jüngere Linie der Herren von Villanders, eines bedeutenden Adelsgeschlechtes mit Stammsitz in Villanders.
Zeitweise wird die Familie auch auf der Lehnsburg des Vaters gewohnt haben, der Burg Wolkenstein, einer kleinen Höhlenburg in einer Felswand.
Ein Höhepunkt in Oswalds Leben war 1415 die Teilnahme am Konzil von Konstanz im Gefolge Herzog Friedrichs IV. von Tirol Dort ist Oswald im Februar 1415 in den Dienst König Sigismunds (des deutschen Königs und Königs von Böhmen und Ungarn) aufgenommen worden. W
Die W
eiterreise führte en Tiroler Sänger nach Paris, wo Oswald vom 1. März bis Ende April 1416 verweilte. Oswald nutzte seinen Aufenthalt auch zu Auftritten vor der französischen Königin Isabeau (Elisabeth von Bayern) und wurde von ihr für seine Sangeskunst mit einem Diamanten belohnt.
Seine Liedersammlungen gehören zu den größten Buchschätzen des Mittelalters. In der kostbaren Ausstattung mit Bildnissen des Autors und künstlerisch anspruchsvollen Initialen, in der kalligraphischen Qualität von Text und Melodieaufzeichnung dokumentieren Wolkensteins Liederbücher zugleich einen Anspruch auf höchste künstlerische Qualität.
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Wollschläger, Wolfgang
deutscher Komponist, Pianist, Arrangeur
Er erhielt sein
Jazzpianostudium HfM „Franz Liszt“ bei Manfred Schmitz und
Kompositionsstudium bei Wolfgang von Schweinitz und Michael Obst
Wollschläger arbeitet als freiberuflicher Komponist, Pianist, Arrangeur
Seine Kompositionen sind bei mehreren Verlagen veröffentlicht: Hofmeister Leipzig, Universal Edition Wien, Schott Music Mainz, Strube Verlag München, Helm & Baynov Kempten, Bellmann Verlag Halle
Internationale Aufführungen gehören in sein Portfolio.
Er erhielt den Lehrauftrag für Gehörbildung an der Universität Erfurt und Musikschule Erfurt Klavier, Komposition, MTG
Wollschläger ist
Mitglied Landesausschuss Neue Musik und Projektbeirat „Jugend komponiert“ im LMR Thüringen
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Wüsthoff, Klaus (geb. als Herzfeld)
* 1.7.1922 in Berlin – † 17.11.2021 Berlin
deutscher Komponist
Wüsthoff wurde mit 17 Jahren zum Reichsarbeitsdienst und dann zur Wehrmacht eingezogen. Er verbrachte vier Jahre in sowjetischer Kriegsgefangenschaft, in der ihn Hans Vogt (Komponist, 1911) in Kontrapunkt unterrichtete. Nach seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft studierte er ab 1949 an der Hochschule für Musik Berlin, u. a. bei Boris Blacher und Schwarz-Schilling. 1953 bis 1959 war er Aufnahmeleiter und später Leiter der Tanzmusikabteilung im RIAS. Dort organisierte er die abteilungsübergreifende Sendereihe Kammermusik auf dem Jazzpodium, für die u. a. Wilhelm Killmayer und Werner Heider Auftragswerke schrieben. Nach zweijährigem Intermezzo als Hauskomponist an den staatlichen Schauspielbühnen Berlin – Schillertheater und Schloßparktheater – unter Boleslav Barlog wurde er freischaffender Komponist und Moderator eigener Bildungsprogramme in Rundfunk und Fernsehen.
Sein Werkkatalogumfasst zwei Opern, sieben Musicals, 35 Orchesterwerke und Solistenkonzerte, Chor- und Kammermusik; Blas-, Jazz-, Dokumentarfilm-, Schul- und Werbemusik, auch einige Werke für Zupforchester (u. a. Titelmusik der ZDF-Nachrichten Heute und Heute Journal bis 2009; Fachbuch: Die Rolle der Musik in der Film-, Funk- und Fernsehwerbung).
Klaus Wüsthoff war mehrfach Preisträger von Kompositionswettbewerben, u. a. Publikumssieger beim Wettbewerb der Berliner Philharmoniker anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens mit dem Paukenkonzert Metrum (1982).
Wüsthoff hatte zahlreiche Ehrenämter inne. So war er Mitglied und Vorsitzender im GEMA-Werkausschuss, Mitglied im Landesmusikrat Berlin, Vorstandsmitglied im Deutschen Komponistenverband und der Dramatiker Union. Für seine Tätigkeit als Initiator und Projektleiter von Nachwuchsförderungsprogrammen, Kompositionswettbewerben und Konzertreihen (darunter Jugend komponiert, Forum junger deutscher Komponisten für Orchestermusik, Schüler komponieren, Neue Tafelmusik, Neue Salonmusik, Glienicker Schlosskonzerte, Zehlendorfer Kammerkonzerte) erhielt er 1992 das Bundesverdienstkreuz am Bande und 1999 den Paul Woitschach-Preis des Deutschen Komponisten-Verbandes. 2007 wurde ihm die Goldene Nadel und anlässlich seines 90. Geburtstags die Ehrenmitgliedschaft der Dramatiker-Union verliehen.
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