Komponisten und Bearbeiter -N-

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Naruga, Frank
freischaffender Gitarrist, Komponist, Musikpädagoge und Konzertveranstalter in Hamburg

Frank Naruga studierte Gitarre am Hamburger Konservatorium sowie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg

Narugas musikalischer Fokus und Aktivitäten liegen in der Klezmer und Weltmusik. Er ist Mitglied im bekannten Hamburger Klezmer-Ensemble „Mischpoke“, wo er durch Meisterkurse, z.B. bei „Brave Old World“, geprägt wurde.
Naruga komponiert und arrangiert Stücke, insbesondere im Bereich Zupfmusik und Gitarre, die häufig aufgeführt werden. Seine Werke sind u.a. beim Joachim-Trekel-Musikverlag Hamburg und Sena Musikverlag veröffentlicht.

Er spielt im „Elbe-Saiten-Quartett“ und im Projekt „Pate, Pasta, Tarantella“ und „Mischpoke“
In seinem Studio „KlangKunst“ in Hamburg-Eimsbüttel gibt er Gitarrenunterricht.
Darüber hinaus ist er Gründer und Organisator der Konzertreihe „40 Stühle“. 

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Näslund, Olof
* 1952 in Tranås, Schweden

Er studierte Musikwissenschaft an der Universität Uppsala und schloss 1981 das Musikinstitut Stockholm ab. Gitarrenlehrer an der Musikschule von Linköping. Mitglied von Camerata Mandolino Classico.

Olof Näslund wurde 1952 in Tranås, Schweden, geboren. Er studierte Musikwissenschaft an der Universität Uppsala und schloss 1981 das Musikinstitut Stockholm ab.
Gitarrenlehrer an der Musikschule von Linköping. Mitglied von „Camerata Mandolino Classico“. Seine Werke wurden weltweit aufgeführt, z. B. beim Gitarrenfestival von Prag, beim Kobe-Mandolinenfestival und beim Akkordeonfestival in Pordenone, Italien. Einige seiner Werke sind im Joachim-Trekel-Musikverlag verlegt.

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Nazareth, Ernesto Júlio
* 20.3.1863 in Rio de Janeiro – † 4.2.1934 in Jacarepaguá, Rio de Janeiro
brasilianischer Komponist und Pianist

Er war besonders bekannt für seine Choros bzw. Brasilianischen Tangos (Tangos brasileiros) und kammermusikalischen Mazurkas. Heitor Villa-Lobos, der ihm auch sein Gitarrensolo Choro N° 1 gewidmet hat, nannte ihn „die wahre Verkörperung der brasilianischen Seele“.
Ernesto Nazareth hat 88 Tangos, 41 Walzer und 28 Polkas geschrieben, daneben noch einzelne Kompositionen aus anderen Genres – insgesamt 212 Kompositionen, fast alle für Klavier.
Zu seinen bekanntesten Stücken zählt der Choro „Apanhei-te, Cavaquinho!“ (Ich hab' dich, Cavaquinho!). Er ist eine Hommage an den Cavaquinho, ein Saiteninstrument, das in den Choro-Orchestern Brasiliens verwendet wurde. Weitere bekannte Stücke von ihm sind der Maxixe Odeon und die Tänze Brejeiro und Dengozo.

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Neusidler, Hans (Neusiedler, Newsidler oder Neysidler)
* 1508 oder 1509 in Preßburg – † 2.2.1563 in Nürnberg)
deutscher „Lautenschlager“ (Lautenist) und Komponist ungarischer Herkunft.

Neusidler zog im Jahr 1530 nach Nürnberg, wo seine Werke auch zuerst veröffentlicht wurden. Seine Notenbücher enthalten ausführliche Anweisungen zum Spiel der Laute nach der deutschen Lautentabulatur und waren daher für den Selbstunterricht gedacht. Sie hatten großen Erfolg, weshalb Verleger aus Venedig, Frankfurt und Straßburg seine Lautentabulaturen nachdruckten.

Seine Söhne Melchior Neusidler (1531–1590) und Konrad Neusidler (1541 bis nach 1604) waren ebenfalls Lautenisten und Komponisten.
Neusidlers Gassenhauer diente als Vorlage für die gleichnamige Komposition von Carl Orff von 1952, die zu den beliebtesten Stücken des Orff-Schulwerks gehört.
Neusidler gilt als einer der Hauptvertreter der frühen deutschen Lautenmusik.

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Neusidler, Melchior (Neysidler, Newsidler oder Neusiedler)
* um 1531 in Nürnberg – † um 1591 in Augsburg
deutscher Lautenist
 
Melchior Neusidler stammt aus der Lautenisten-Familie Neusidler, die ihren Namen wohl von ihrer Herkunft aus der Gegend um den Neusiedler See hat. Er gilt als Sohn von Hans Neusidler (vor 1510–1563), obwohl die Verwandtschaftsverhältnisse nicht abschließend geklärt sind.
Melchior Neusidler ließ sich um 1552 in Augsburg nieder und gab sein Nürnberger Bürgerrecht auf. Er nahm im Augsburger Musikleben bald eine angesehene Stellung ein und leitete bei vielen häuslichen Festen die damals üblichen „stillen Musiken“. Besonders zum Haus Fugger bestanden enge Beziehungen. Seine Lautentabulaturen erscheinen gegenüber denen Hans Neusidlers verfeinert und vom italienischen Stil beeinflusst.

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Nicolau, Dimitri
*21.10.1946 in Keratea, Griechenland – 29.3.2008 in Rom, Italien
Komponist, Regisseur, Dirigent, Musikwissenschaftler, Schriftsteller und Professor.

Er begann 1959 damit, seine Kompositionen zu schreiben und öffentlich aufzuführen. Sein Katalog umfasst heute mehr als 290 Kompositionen – 5 Symphonien, 10 Streichquartette, 3 lyrische Opern, Kammermusik, Konzerte, Straßenmusik, Vokalkompositionen, Musik für Plektren, Saxophonmusik und Kantaten.

Er besuchte die Fakultät für Moderne Literatur an der Universität Rom. Grundlegend für seine künstlerische Entwicklung war die Beziehung zur Theorie und zur Kollektivanalyse von Massimo Fagioli. Er widmete mehrere Jahre der pädagogischen Tätigkeit als Lehrer für Bühnengesang, vokale Theatertechnik sowie als Komponist origineller Musik am Institut für Antikes Drama (INDA) in Syrakus, an der Theaterakademie Kalabriens, am Theater Kalabrien usw.
Einige seiner Werke sind im Joachim-Trekel-Musikverlag verlegt,

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