Komponisten und Bearbeiter -F-

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Fackler, Helmut
* 1940 Memmingen –
 deutscher Komponist, Geiger, Violoncellist, Pianist, Organist, Tontechniker, Unterhaltungskünstler

Helmut Fackler, geb.1940 in Memmingen/Allgäu. Unterricht in Violine, Violoncello, Klavier, Orgel. Musik- und Ingenieurstudium in Düsseldorf, Krefeld, Bonn. Ab 1963 Tonmeister in der Musikproduktion des Saarländischen Rundfunks, später auch Redakteur und Produktionsleiter. Ab 1994 bis zum Ruhestand Leiter der Abteilung Musik Fernsehen beim Saarländischen Rundfunk.
Mitbegründer und Cembalist des Barockquintetts des Saarländischen Rundfunks, sechs Jahre Dirigent des Saarländischen Zupforchesters. Mehrere Kompositions- und Förderpreise.
 
Kompositionen für Orgel, Bläserkammermusik, Chor, Jugend musiziert, Zupfmusik für verschiedene Besetzungen; Hörspiel- und Fernsehmusiken.
Derzeit tätig als Musikautor und Musikjournalist.

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Falú, Eduardo
* 23.07.1923 in El Galpón, Salta - † 9. August 2013 in Buenos Aires
argentinischer Gitarrist, Komponist und Sänger.

Eduardo Falu arbeitete nebenbei als Songschreiber für verschiedene Künstler, dabei schrieb Eduardo Falu unter anderem für Paco Peña Songs.

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Farauto, Giuseppe

Farrauto ist besonders für seine Komposition bzw. sein Arrangement von "Morenita do Brazil" bekannt. Morenita do Brazil" wird häufig als Stück für zwei Gitarren (Gitarren-Duett) verlegt. Auch eine Version für Zupforchester ist belegt..

Seine Werke, insbesondere „Morenita do Brazil“, wurden bei renommierten Verlagen wie Ricordi (Universal Music Publishing Casa Ricordi) veröffentlicht.

 

Fietz, Erhard
 *23. 7.1934 in Markneukirchen - † 30.4.2007 in Zwickau
deutscher Lehrer, Musiker, Dirigent, Komponist und Sammler vogtländischer Melodien.
 
Mit 9 Jahren lernte er Geige, später Mandoline und Gitarre spielen. Ab 1943 spielte er im Markneukirchener Mandolinenclub "Harmonie" unter Leitung von Herold Pöhland und fand dadurch Zugang zu Werken der modernen Zupfmusik von Konrad Wölki, Hermann Ambrosius und Kurt Schwaen. Er absolvierte die Instrumentenbauschule Markneukirchen und arbeitete in der Werkstatt seines Vaters (Horst Fietz). 1952 schloss er die Lehre als Gitarrenbauer ab. Erhard Fietz studierte an der Hochschule für Musik Weimar bei Erich Repke (Mandoline), Walter Socha (Gitarre) und Werner Hübschmann (Musiktheorie/Tonsatz). Von 1958 an war er Lehrer für Mandoline, später auch Klarinette, und Musiktheorie am Robert-Schumann-Konservatorium Zwickau und leitete 40 Jahre lang das Zupforchester des Instituts. Mit seinem Zupfquartett wirkte er beim Leipziger Rundfunk für die neue Zupfmusik und die traditionelle vogtländische Volksmusik und wurde auch für solistische Aufgaben verpflichtet. Er war mit dem Bund Deutscher Zupfmusiker BDZ eng verbunden, 1991–2003 als Präsident, seit 2003 als Ehrenpräsident des BDZ Sachsen und wurde 1998 mit der Verdienstmedaille des BDZ in Gold geehrt. 1993 war er Gründungsmitglied/-vorstand des Landesjugendzupforchesters Sachsen und wurde später zu dessen langjährigem Weggefährten. Zahlreiche Kompositionen, Publikationen und Jurytätigkeiten begründen sein vielseitiges musikalisches Schaffen. Zuletzt widmete er sich dem Werk des Markneukirchener Mundart-Chronisten Johann Heinrich Gläsel. Die Zupfinstrumentenmacherwerkstatt seines Vaters Horst Fietz ist seit 2006 im Gerber-Hans-Haus, Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen zu besichtigen.
 
Johann-Walter-Plakette des Sächsischen Musikrates 2006
Verdienstmedaille in Gold des Bundes Deutscher Zupfmusiker BDZ
Eintrag im Ehrenbuch der Stadt Zwickau

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Fortino, Gianluca
* 1976 in der Schweiz

Fortino begann mit 11 Jahren in einem kleinen Dorf im Kanton Zürich , Gitarre zu studieren. Dann zog er nach Italien und setzte sein Studium mit großer Leidenschaft unter der Leitung von Maestro Marcello Serafini fort, einem Schlüsselfigur für seine musikalische Entwicklung. Im Jahr 2003 erhielt er sein Diplom am Musikkonservatorium von Novara.
Es folgten intensive Jahre mit Vertiefungskursen über Didaktik und Meisterkurse mit den wichtigsten Vertretern der internationalen Gitarrenwelt.

Von 1998 bis 2015 war er Mitglied des Gitarrenorchesters „Sextha Consort“ in Varese, mit dem er zwei CDs aufgenommen hat und mit dem er wertvolle Erfahrungen im Konzertbereich sammelte.
Im Jahr 2004 begann er mit seiner Schwester Sabrina (Klarinette) ein Duo-Projekt (Duo Fortino) mit der Absicht, das Originalrepertoire für diese Formation zu studieren, aufzuführen und zu komponieren. Neben dieser Forschungsarbeit hat er sich auch der Anordnung und Transkription von Musik gewidmet, die für andere Mitarbeiter konzipiert wurde.
Er hat für Sologitarre, zwei Gitarren, Gitarre und Klarinette, Gitarre und Mandoline und Mandolinenorchester geschrieben.

Einige seiner Songs wurden im „Trekel-Musikverlag“ aus Hamburg. Auch für LES PRODUCTIONS d'Oz.
Er unterrichtet mit Leidenschaft klassische Gitarre und arbeit gerne mit jungen Leuten zusammen.
Er war 10 Jahre lang künstlerischer Leiter und Organisator des „Festival chitarras del Malcantone“ und des Festivals „Luoghi da ascoltare“, beide aktiv im Kanton Tessin (Schweiz).
Kürzlich Neugründung des „Trio Calicantus“ (Gitarre, Cello und Orgel), ein Ensemble, in dem er spielt und originelle Arrangements und Stücke erstellt.
Zwei Jahre lang hat er bei Maestro Pierangelo Gelmini Dirigier studiert und seit 2008 leitet er die „Eliante Mandolinistico Group“ in Mendrisio Seit geraumer Zeit ist er auch als Dirigent mit Freunden des Orchesters der Internationalen Akademie von Mandolino tätig, die von Maestro Carlo Aonzo gegründet wurde.

Frendo, Guiseppe
 * 1810 - 1884
Komponist
Bekanntes Werk: L’Étoile du Bonheur (Ouvertüre) bekannt, die häufig im Bereich der Zupfmusik aufgeführt wird.Rezeption:
Seine Werke werden im Zupfmusik-Archiv der Bundesakademie Trossingen geführt.

 

Frescobaldi, Girolamo Alessandro
getauft September 1583 in Ferrara -† 1. März 1643 in Rom
italienischer Komponist, Organist und Cembalist des Frühbarock.

Frescobaldi wuchs in der hoch gebildeten und musikalischen Atmosphäre von Ferrara und des dort ansässigen Hofes der Este auf. Er wurde von Luzzasco Luzzaschi unterrichtet und erstaunte seine Mitbürger schon im Alter von 17 Jahren durch sein hervorragendes Orgelspiel. 1597 wurde er Nachfolger von Ercole Pasquini an der Accademia della morte (Ferrara).
Gesichert ist, dass er von Januar bis Mai 1607 als Organist an der Kirche Santa Maria in Trastevere arbeitete. Bereits kurz darauf, im Juni 1607, reiste er jedoch gemeinsam mit Guido Bentivoglio, der mittlerweile zum Apostolischen Nuntius der Spanischen Niederlande erhoben worden war, nach Brüssel, wo er sich ein knappes Jahr aufhielt und eventuell nordeuropäische Musiker wie Peter Philips und Pieter Cornet kennengelernt haben könnte.

Noch während seiner Abwesenheit von Rom wurde Frescobaldi einhellig im Juli 1608 zum Organisten des Petersdoms gewählt – genauer der Capella Giulia –, wiederum als Nachfolger Ercole Pasquinis.
Frescobaldi wirkte daneben als Musiker für hochrangige Persönlichkeiten wie den Kardinal Pietro Aldobrandini (etwa ab 1611), dem er 1615 sein Primo libro dei ricercari e canzoni widmete.

Nachdem er bereits in Rom für den musikliebenden Kardinal Ferdinando Gonzaga musiziert hatte, bot dieser Frescobaldi eine Anstellung als Hofmusiker in Mantua an, wohin sich der Komponist im Februar 1615 begab. Er fühlte sich jedoch übergangen und kehrte nach nur zwei Monaten nach Rom zurück, wo er seinen früheren Posten an San Pietro ohne Probleme wieder aufnahm. Trotzdem widmete er sein im selben Jahr zum ersten Mal erschienenes und später mehrmals mit einigen Änderungen und Zusätzen wiederveröffentlichtes Primo libro di toccate e partite d’intavolatura di cembalo dem Gonzaga, der das Projekt finanziell unterstützt hatte.
Zeitweise nahm er zusätzliche Aufgaben in anderen Kirchen Roms wahr, so war er 1620-1621 und im Jahr 1626 Organist an der Spitalskirche Santo Spirito in Sassia, und spielte in den 1620er und 1630er Jahren gelegentlich in San Luigi de’ Francesi jeweils am 25. August, dem Namenstag des Kirchenpatrons, des hl. Ludwig.
Von 1628 bis 1633 war Frescobaldi Hoforganist des Großfürsten der Toskana, Ferdinando II. de’ Medici, in Florenz.
1634 übernahm er wiederum die Stelle als Organist am Petersdom. Während dieser Zeit wohnte er mit seiner Familie in der Salita di Magnanapoli. So hatte er eine Stelle als außerordentlicher Musiker (straordinario) beim Kardinal Francesco Barberini, unterrichtete die Kinder von Taddeo Barberini und widmete seine berühmte Sammlung von Orgelmessen Fiori musicali (1635) dem Kardinal Antonio Barberini. In seinen letzten Lebensjahren wirkte Frescobaldi auch als Cembalist neben anderen Musikern und Sängern in den Passions-Konzerten im Oratorio del Santissimo Crocifisso mit.
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Freudenthal, Otto
* 29.7.1934 in Göteborg, Schweden - † 29.11.2015 in Wales, England
schwedischer Komponist, Pianist, Bratsche und Dirigent

Freudenthal studierte zunächst in Schweden, reiste nach London am Trinity College of Music und für Ilona Kabos, besuchte das Royal College of Music und wechselte dort zu Musikern. Während seines Studiums in London arbeitete er als Assistent des Dirigenten Otto Klemperer von 1961 bis 1973. Han Arbetade 1973–1974 in Paris mit dem Film Otto Klemperers lange Reise durch seine Zeit und Klemperer bei der Probe. Freudenthal wurde 1974 in Schweden gegründet und kam nach Linköping und Wales, wo er den Powys Male Voice Choir gründete.

Freudenthals Stil kann von Arnold Schönberg, Gustav Mahler und der Barockmusik beeinflusst werden, die ihn persönlich prägen. Einige Kulturdebatten haben es sich zur Aufgabe gemacht, Kulturen in den Handel zu bringen.
Freudenthal wurde 1985 zum Mitglied des Schwedischen Komponistenverbandes gewählt.

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Fries, Peter
* 1881–?
deutscher Komponist und Musiklehrer

Er war vor allem für seine Werke und Unterrichtsmaterialien für das Akkordeon und verwandte Balginstrumente wie das Bandoneon bekannt ist. Fries spezialisierte sich auf volkstümliche Musik und pädagogische Literatur. Seine Arbeiten umfassen sowohl Eigenkompositionen als auch Arrangements bekannter Stücke für Akkordeon-Besetzungen. Viele seiner Notenausgaben erschienen in renommierten Verlagen wie Schott Music oder dem Apollo-Verlag. Wichtige Werke und Veröffentlichungen
Zu seinen bekanntesten Beiträgen im Bereich der Akkordeonliteratur gehören: Unterrichtsmusik für Akkordeon: Eine Reihe von Lehrbänden mit melodischen Übungen für Anfänger und Fortgeschrittene und mehr. Er fungierte oft als Herausgeber von Einzelstimmen für Mandolinen-Quartette oder Bandoneon-Potpourris, z.Bsp. Weihnachtsklänge (Potpourri)

 

Fujikake, Hiro
(Hiroyuki Fujikake)
* 31. Januar 1949
japanischer Komponist

Im Jahr 1964 begann er seine musikalische Ausbildung an der Oberschule. Später studierte er Komposition an der Präfekturkunsthochschule Aichi in Nagakute, erlangte dort nach vier Jahren den Bachelor und nach drei weiteren Jahren den „Master of Music“.

Seitdem hat er zahlreiche Preise für seine Kompositionen gewonnen, wie zum Beispiel den „Ongakunotomo-Kompositionspreis“ für „Two Poems for Chorus“ im Jahr 1970.

Sein kompositorisches Schaffen ist vielseitig, es umfasst Symphonien, Opern, Ballette und Musicals, Stücke für Concert Bands, Zupforchester und traditionelle japanische Instrumente. Er arbeitet für das Radio, das Fernsehen, Film und für besondere Anlässe wie Ausstellungen und Messen, z. B. die Weltdesignausstellung 1989 in Nagoya.

Neben seiner Tätigkeit als Komponist spielt er auch den Synthesizer in seiner Solo-Band. Aber in der Regel wird er von japanischen Taiko-Trommlern, Mandolinenspielern und Spielern chinesischer Musikinstrumente begleitet.

Zusammen mit Flötist James Galway hat er zwei CDs aufgenommen, darunter die CD The Enchanted Forest, welche fünf Monate in den Top 10 Billboard-Charts (Klassik-Crossover-Bereich) war.

Er ist Mitglied des Projektausschusses der Nippon Music Foundation.

Unter anderem interpretierte Hiro Fujikake Werke von Jean-Paul-Gilles Martini (aka J.P. Schwarzendorf), Samuel Barber und Fujikake. Dabei hat Hiro Fujikake mit namhaften Klassik-Künstlern, wie James Galway zusammengearbeitet

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