Die portugiesische Mandoline hat ihren Ursprung in Portugal und wurde in der Vergangenheit oft in traditionellen Musikensembles und Zupforchstern gespielt. Sie hat sich als eine eigene Variante unter den Mandolinen etabliert, durch die sie sich durch ihren warmen Klang hervorhebt und ihre flache Form durchgesetzt hat.
Die portugiesische Flachmandoline (Portugiesische Mandoline) ist ein Zupfinstrument, das sich durch seine flache Bauweise und den leicht gewölbten Korpus auszeichnet. Sie hat die gleiche Stimmung wie die neapolitanischen Mandoline und wurde bis ins 20. Jahrhundert gerne in Zupforchestern gespielt. Sie hat einen birnenförmigen Korpus wodurch sie einen besonderes Aussehen erhält. Ihr Boden kann ebenfalls aus einem Stück, zweiteilig oder gerippt sein. Besonders beliebt bei Sammlern sind die Modelle, deren Boden mit geometrischen Holzeinlegearbeiten gebaut sind.
Sie hat 8 Saiten, die doppelchörig in den Tönen EE, AA, DD und GG gestimmt sind. Die Decke ist meist aus massivem Fichtenholz gefertigt, was einen hellen und süßen Klang erzeugt. Der Boden und die Zargen können z.Bsp. aus Walnussholz oder Ahorn bestehen. Auch der Hals ist meist aus Ahornholz gefertigt, was ihm Stabilität und gute Spielbarkeit verleiht. Das Griffbrett kann aus verschiedenen Harthölzern wie Akazie, Rosenholz oder Hartholz hergestellt sein. Die Mechanik ist oft vernickelt, was ihr eine gute Funktion verleiht. Die Mensur (die spielbare Länge der Saiten) liegt in der Regel bei 332 mm. Die Gesamtlänge der Mandoline beträgt etwa 630 mm. Tannhäuser, Deutschland private Sammlung |
|
