Mandolino romano moderno
Römische Mandoline
allgemene Beschreibung


16.–18. Jh.
Mandolinen
  Archeliuto, Mandora, Mandolino, Chitarra Battente, Genueser Mandoline, Mailänder Mandoline, Cremoneser Mandoline, Lombardische Mandoline
18.–19. Jh. Mandolinen Mandolino neapolitano
Mandolino romano

Mandolino neapolitano A-Z
Mandolino romano A-Z
19.–21. Jh. Mandolinen Neapolitanischer Typ, modern



Römischer Typ, modern
Bruno, Busani, Calace, Casella, Ceccherini, d’Orso, De Christofaro, De Meglio, De Mureda, del’Perugia, Ferrari, Lyon and Healy, C.F. Martin, Meinel & Herold, MIGMA, Perrari, Puglisi, Spoto, Stahl, Stella, Stridente, Suzuki, Vega, Vinaccia, Washburn,
moderne Neapolitanische Mandolinen A-D
, Mandolinen E-M, Mandolinen N-Z

Belcanto, Egildo, Embergher, Vinaccia, moderne Römische Mandolinen A-Z
20.–21. Jh. Mandolinen Deutsche Flachmandoline
Portugiesische Flachmandoline
Doppeldecken-Mandoline
Beuscher, di Mauro, Gérome, Skoulas, Flachmandolinen A-Z

DOFRA, DREIMA , MIGMA, Walthari, Portugiesische Mandolinen A-Z
Beuscher, Gelas, Gèrome, Doppeldecken-Mandolinen A-Z
19.–21. Jh. Mandolinen Bluegrass, Jazz-, Folk- und Celtic Mandolinen Bluegrass F-Style, Bluegrass A-Style, Bluegrass weitere
Celtic Style, Folk, Resonator, Jazz
19.–21. Jh. Mandolinen E-Mandolinen Solid
Halb-Akustisch
19.–21. Jh. Mandolinen Moderne Modelle Dean, Fischbach, Houtman, Mazzaccara, Quintavalla, Woll, moderne Modelle A-Z
17.–21. Jh. Mandolinen Sonstige Modelle Mandola, Mandriola, Mandolon-Cello, Mandolinetto, Mandolinen-Banjo, Lyra-Mandoline,
Harfen-Mandoline, Wappen-Mandoline, Taschenmandoline, ungewöhnliche oder seltenen Modelle, Lauten-Mandolinen

 

Die moderne „römische Mandoline“ (Mandolino romano) ist eigendlich keine offizielle Bezeichnung, sondern beschreibt damit die neapolitanische Mandoline, die als klassischste Form gilt, oder eine historische Mandoline mit einem Plektrum, das in der Antike in Rom verwendet wurde. Die Mandoline hat einen gewölbten, bauchigen Korpus und vier Doppelsaiten, die wie bei einer Geige gestimmt sind. Sie wird mit einem Plektrum angespielt und kann so Tremolo-Effekte erzeugen. Ihre Merkmale sind ein ewölbter, birnenförmiger Korpus, der oft aus 15 (oder mehr) schmalen Holzspänen gefertigt ist. Der Hals ist V-förmig, nicht mehr rund wie bei der Neapolitanischen Mandoline. Die vier Doppelsaiten haben die Stimmung G-D-A-E. 

Die frühen Modelle hatten Seiten aus Darm, heute aus Metall.

Gespielt wird sie mit einem Plektrum, das die Saiten anreisst. Die historische Mandoline wird mit einem speziellen spindelförmigen Plektrum („römisches Plektrum“) gespielt und so schon in der Antike verwendet.

Durch die Doppelsaiten wird der Klang lauter und voller. Mit dem sogenannten Tremolo werden die Töne voll und lang. Diese Spieltechnik erzeugt einen dichten Klangteppich.

Der Griffbrett hat Metallbünde, an denen die Töne gegriffen werden.

 

Namhafteste Erbauer dieses Mandolinentypes sind u.a.:

• Luigi Embergher (4.2.1856 – 12. 5.1943), Italien

• Giovanni Battista Madura (1859 – 1905), Italien

• Giovanni de Santis (1834 –1916), Italien