Die moderne neapolitanische Mandoline, oft auch einfach als „Rundmandoline“ oder „klassische Mandoline“" bezeichnet, ist ein Zupfinstrument, das in der Musikgeschichte eine wichtige Rolle gespielt hat. Ihre charakteristische Form ist ein ovaler, leicht tropfenförmiger Korpus. Der Hals, der aus der Mitte des Korpus herausragt, ist mit Bünden versehen, auf denen die Saiten angehalten werden. Die Mandoline hat vier Saitenpaare, die wie die Violine gestimmt sind. Merkmal der neapolitanischen Mandoline ist der Korpus. Die Körperschale Korpus, Muschel) ist meist aus Ahorn oder einem anderen Hartholz gefertigt, oft mit Holzeinlagen und dekorativen Verzierungen. Der Hals ist aus Fichte oder Mahagoni, mit einem Griffbrett aus Ebenholz oder Roseholz. Die Mandoline verfügt über vier Doppelsaiten (doppelchörig), die im Unterschied zur Laute mit einem kleinen Plättchen, dem Plektron, gezupft werden.
Die Standardstimmung ist g-d-a-e, wobei die Saitenpaare in Quinten angeordnet sind. Die Mandoline zeichnet sich durch einen hellen, durchdringenden Klang aus, der sie zu einem beliebten Instrument für verschiedene Musikstile macht. Sie wird üblicherweise mit einem Plektrum gezupft, wobei der Spieler die Saiten in der Höhe der Schallloches anschlägt. Die neapolitanische Mandoline wird oft in der klassischen Musik, im Zupforchester und in traditioneller italienischer Musik eingesetzt. Sie hat eine reiche Geschichte und ist ein vielseitiges Instrument, das für ihre Melodien und Rhythmen geschätzt wird. |
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