Die neapolitanische Mandoline entwickelte sich aus der Barock-Mandoline (Mailänder Mandoline). Die Unterschiede sinddie Stimmung in Quinten (statt in Terzen und Quarten), und die Saiten sind hinterständig befestigt (statt am Querriegel), d.h., sie werden über den auf der Decke aufgesetzten Steg geführt und hinter der Decke am Korpus befestigt.
Diese Variante der Mandoline entstand vermutlich etwa um 1700. Der früheste bekannte Belegfür die Existenz die Instrumentes ist die Handschrift „Libro per la Mandola“ von Matteo Caccini aus dem Jahr 1703. Dort wird zu ersten Mal die Stimmung der neapolitanischen Mandoline vorgestellt. So existieren auch einige Tanzsätze für die noch unbenannte „neue" Mandoline“.
Zunächst führte diese Variante der Mandoline noch ein Schattendasein, ihre Beliebtheit wuchs jedoch bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts an. So bearbeitete Antonio Vivaldi einige seiner Werke für die Barock-Mandoline für die neapolitanische Mandoline. |

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